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Der Berliner Immobilienunternehmer Andreas Schrobback wird mit einem seiner jüngsten Projekte in der aktuellen Ausgabe der Magdeburger Tageszeitung „Volksstimme“ erwähnt. Die Tageszeitung orientiert sich mit ihren Themen an ihrem Verbreitungsgebiet im nördlichen und mittleren Sachsen-Anhalt. …

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Immobilienhausse in Deutschland setzt sich fort

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Immobilienhausse in Deutschland setzt sich fort

Laut einem aktuellen Bericht der FAZ steigen die Preise für Häuser und Wohnungen stärker an als in den Vorjahren – insbesondere in städtischen Gegenden. Somit setzt sich die Immobilienhausse in Deutschland auch weiterhin fort. Spitzenreiter sind dabei insbesondere München und Frankfurt – München verzeichnet die deutschlandweit höchsten Durchschnittspreise und in Frankfurt gab es zuletzt die höchsten Preissprünge nach oben. So verteuerten sich beispielsweise Eigentumswohnungen zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um etwa 19 % auf nunmehr durchschnittlich 2.200 Euro je m². In München liegen die Quadratmeterpreise im Schnitt bereits aktuell schon jenseits der 4.000-Euro-Marke.

IMMER SCHNELLERE ANSTIEGE BEI IMMOBILIENPREISEN

Der Immobilienverband IVD berechnet regelmäßig die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland anhand eines Wohnpreis-Spiegels. Gerade in Großstädten zeigt sich dabei eine weiter zunehmende Anstiegsrate. Die aktuell veröffentlichte Version zeigt so z. B. einen Anstieg der Preise für bestehende Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert um etwa 6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor betrug der Preisanstieg nur 5 %. Auch bei Einfamilienhäusern war mit 4,2 % Anstieg im Vergleich zu 3,1 % im Jahr davor ein deutlich höherer Preisauftrieb zu verzeichnen. Eine Studie bescheinigt, dass es zu höheren Preisanstiegen in allen Segmenten auf dem deutschen Immobilienmarkt gekommen ist. Betrachtet man nur die Metropolen (Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern), so ist dieser Anstieg noch stärker. Bei bestehenden Wohnungen mit mittlerem Wohnwert ist aktuell ein Zuwachs um 9,42 % zu verzeichnen. Bei Einfamilienhäusern sind es immerhin noch knapp 6 %. Die Zuwachsraten ein Jahr zuvor betrugen jedoch nur 7,46 % bzw. 4,79 %. Bei bestehenden Eigentumswohnungen mit hohem Wohnwert konnte sogar ein Auftrieb von ca. 12 % ermittelt werden.

WORIN LIEGEN DIE GRÜNDE FÜR DIE IMMENSEN PREISSTEIGERUNGEN?

Primär liegen die Gründe in dem knappen Angebot und der sehr hohen Nachfrage begründet. Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen, da dort das Bildungs- und Jobangebot sehr viel höher ist als ihn ländlichen Gegenden. Zwar ist die Bautätigkeit allgemein angestiegen, jedoch sind gerade Ballungsgebiete noch immer von einer groben Unterversorgung gekennzeichnet. Der viel zu knappe Wohnraum ist somit nur noch für Besserverdienende bezahlbar. Zudem herrscht eine hohe Liquidität bei den Anlegern vor, die gerade bei Immobilien in Deutschland attraktive Renditen wittern. Alternative Anlagemöglichkeiten sind aufgrund des allgemein niedrigen Marktzinses kaum vorhanden. Der Nachfrageüberhang steigt somit noch weiter an – allein in Berlin existiert eine jährliche Zuwachsrate von ca. 40.000 Einwohnern.

TROTZ PREISAUFTRIEB SIND IMMOBILIEN ERSCHWINGLICHER GEWORDEN

Was auf den ersten Blick absurd scheint, ist bei näherer Betrachtung logische Tatsache und sollte bei der Betrachtung nicht unerwähnt bleiben: Obwohl Immobilien immer teurer werden, sind sie derzeit aufgrund des niedrigen Zinsniveaus für Immobilienkredite leichter erschwinglich als noch vor wenigen Jahren. Der sogenannte Erschwinglichkeitsindex zeigt dies mit hoher Deutlichkeit: Der Index für Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von ca. 125 m² und mittlerem Wohnwert stieg in den letzten Jahren deutlich an: Von 67,73 in 2000 bis 142,95 in 2016 – somit können sich heute vielmehr Haushalte als früher eine eigene Immobilie leisten, weil Baukredite sehr günstig zu bekommen sind. Zudem fließen in diese Betrachtung auch die vergleichsweise stark gestiegenen Löhne ein.

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