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Die AS Unternehmensgruppe Holding gibt die Fertigstellung eines weiteren denkmalgeschützten Wohnobjektes in Leipzig bekannt. Diesmal handelt es sich um eine Immobilie im beliebten Stadtteil Stötteritz. Nur etwa 9 Minuten entfernt von der belebten Leipziger Innenstadt …

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Attraktive Immobilien in Flughafen- und Windkraftanlagennähe

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7aecc6b0-0040-40d3-8a74-ace2bfac0e01Wohn-Immobilien in Flughafennähe oder bei Windkraftanlagen werden oft gescholten als unangenehme Behausungen, welche mit Lärm und anderen Emissionen belastet sind. Darum würde auch kaum jemand einziehen, was bei den betroffenen Immobilien dazu führe, dass diese kaum veräußerlich seien. Doch aktuelle Studienergebnisse aus Deutschland und der Schweiz fördern Erstaunliches zu Tage: Die Immobilien in Flughafennähe oder in der Nähe von Windkraftanlagen sind keineswegs so unattraktiv, wie es oft in den Medien heißt. Beide Untersuchungen ergaben, dass die Preise von Immobilien an entsprechenden Standorten sogar steigen, anstatt zu sinken – ein Zeichen für höhere Attraktivität und Nachfrage. Es stellt sich heraus, dass Lärmemissionen viel geringere Auswirkungen auf den Wert einer Immobilie haben als es in der Öffentlichkeit angenommen wird. So stiegen die Preise für Objekte und Mieten in den letzten Jahren im Frankfurter Raum rund um den Flughafen Frankfurt/Main merklich. Wohnimmobilien in Nähe zum Frankfurter Flughafen sind begehrt – so wie in vielen anderen, vergleichbaren Regionen auch. Doch warum ist das so?

Vorteile von Immobilien in Flughafennähe


Durch die gute Anbindung an jegliche Infrastruktur, die Nähe zu zahlreichen Arbeitsplätzen und die Befriedigung der stetig wachsenden Mobilitätsansprüche sind Immobilien in Nähe zu großen Flughäfen bei vielen Menschen sehr begehrt. Wer z. B. beruflich viel fliegen muss, spart sich zeitaufwändige und teure Anfahrtswege und ist schnell am Zielort. Auch das Gewerbe ist gerne gut angebunden. So steigen auch die Ansiedlungen von Gewerbebetrieben rund um die Knotenpunkte. Rund um den neuen Großflughafen in Berlin ziehen die Immobilienpreise sogar schon an, obwohl der Flughafen noch gar nicht in Betrieb ist – Grund sind die angesiedelten Firmen mit Arbeitsplätzen und Versorgungsmöglichkeiten. Zudem können negative Einflüsse – insbesondere der Fluglärm – durch vielerlei Faktoren abgemindert werden. So wurden in letzter Zeit andere Anflugverfahren getestet, welche die Anwohner spürbar entlasten sollen. Auch die heutigen Möglichkeiten der Lärmdämmung tragen ihr Scherflein dazu bei, dass Immobilien in Nähe von Großflughäfen weiter an Attraktivität gewinnen.

Windkrafträder drücken Immobilienpreise nicht


Auch die weit verbreitete Meinung, dass Immobilien in der Nähe von Windkrafträdern an Wert verlieren, ist nicht korrekt. Gerade in Orten nahe der Nord- und Ostsee stehen sehr viele Windkraftanlagen, doch die Immobilienpreise klettern stark nach oben, weil die Küstengebiete als Ferien- oder Alterssitz sehr beliebt sind. Hierdurch entstehen ebenfalls neue Arbeitsplätze, was zu erneuter Attraktivität führt. Windkrafträder spielen bei der Bestimmung der Attraktivität eines Ortes nur eine untergeordnete Rolle – vielmehr zeigt sich an der ökonomischen Entwicklung, ob ein Ort attraktiv ist oder nicht. Oftmals werden Preisrückgange während der Planungsphase von Windkraftanlagen beobachtet – ein Phänomen, was auch durch die Proteste der Anwohner getrieben wird. Ist die Anlage errichtet, normalisieren sich die Preise meist sehr schnell wieder. Werden in Zukunft Windkraftanlagen als umweltschonender Energiefaktor wahrgenommen und weniger Achtung auf die möglichen und teils nicht nachweisbaren Nachteile gelegt, dürfte sich auch das beschriebene Phänomen wieder abschwächen.

Die Entwicklung von Windkraftanlagen


Die Standorte von Windkraftanlagen legten seit 1992 immer weiter zu. In 2013 waren ungefähr 23.600 Windkraftanlagen in Deutschland installiert – Tendenz noch immer steigend. Damit ist die Windenergie ein im Steigen begriffener Wirtschaftsfaktor, der mittlerweile weit über 100.000 Menschen einen Arbeitsplatz verschafft. Der Flächenbedarf von Windkrafträdern ist extrem gering, da ja die Energieerzeugung zum großen Teil in der Höhe stattfindet. Der Anteil der Windenergie am Bruttostromverbrauch in Deutschland beträgt mittlerweile über 8 %, was in Etwa einer Windstromerzeugung von 50 TWh entspricht. Windkraftanlagen gehören damit zu den wichtigen nicht-atomaren Energieträgern in Deutschland – unabhängig davon, ob Immobilienbesitzer in der Nähe diese nun ästhetisch finden oder nicht. Zudem gibt es Gesetze, die bestimmte Abstände von Immobilien zu Windkraftanlagen vorschreiben, so dass kaum bzw. vertretbare Emissionen auf die Bewohner einwirken. Jede Form der Energieerzeugung hat Vor- und Nachteile – letztlich müssen wir entscheiden, welche Nachteile davon erträglich sind und welche ein zu hohes Risiko einschließen.

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